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Was heißt Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit (Reich-Gottes-Verträglichkeit)

1. Nachhaltigkeit zeigt sich in der persönlichen Bereitschaft der Menschen in Solidarität mit künftigen Generationen einen Lebensstil zu pflegen der Lebensgrundlagen erhält und schafft.

2. Der christliche Schöpfungsglaube wird zur "Tat-Sache", wo er sich in einer zukunftseröffnenden Praxis, nachhaltig beweist.

3. Nachhaltigkeit entsteht in der Bereitschaft notwendiges Wissen um Lebenszusammenhänge in kreativer Weise breitenwirksam umzusetzen.

4. Nachhaltige Entwicklung ist ein zentrales Konzept der Zukunfts-orientierung menschlicher Handlungen. Sie erfordert eine Neuordnung des Verhältnisses des Menschen zur göttlichen Schöpfung, sowohl in der Form der Natur als auch in
jener des Mitmenschen.

5. Nachhaltige Entwicklung gibt den Menschen Mut, über augenblickliche Bedürfnisse hinaus zu planen und zu handeln und den Blick auf Langfristigkeit und Einpassung in die Schöpfung zu richten.

Die Herausforderung der Kirche besteht darin, die Chancen wahrzunehmen, die sich aus nachhaltiger Entwicklung ergeben. Es geht darum, die Bewahrung der Schöpfung nicht nur als Überlebensstrategie" zu sehen, sondern den Sinn als bewusste Ehrfurcht vor der göttlichen Schöpfung hervorzukehren. Es geht darum, die Verantwortung für Randgruppen und unsere Mitmenschen in den unterentwickelten Ländern nicht nur als „ Mittel zum Abbau weltweiter Sozialspannungen und Kriegsgefahren" zu sehen, sondern als den Christenauftrag zur Nächstenliebe. Und es geht darum, „Verantwortung für kommende Generationen" nicht als ein humanes Gebot zu sehen, sondern als ein Gottesgebot zur Erhaltung menschlichen Lebens in Würde zu erkennen.

(Auszug aus Theologische Handreichung d. ARGE Schöpfungsverantwortung, Beitrag Prof.
Dr. Michael Narodoslawsky 1999).

Für den Ausschuß "Bewahrung der Schöpfung" (Umwelt): Christine Friedrich

Indianisches Gebet

Herr, öffne meine Hände himmelwärts.

Ich nehme von Gott alles Gute für mich auf.

Mit dem Guten lasse ich mich ganz durchfluten

Und übergebe es der Erde.

Von der Erde nehme ich alles Gute für mich auf

Und verteile es nach rechts und links

An alle Menschen und an die gesamte Schöpfung.

Ich nehme das Gute auf von allen Menschen

Und von der gesamten Schöpfung

Und führe es zusammen

Und bewahre es in meinem Herzen.

Seiteninformation:
Veröffentlicht von: Stefan Wurm
Letzte Änderung: 18.02.2012 16:45
Erstellt: 17.06.2011 23:47
 

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